Rick Dangerous auf dem Game Boy Advance: Alekmauls Umsetzung von 2013
Rick Dangerous gehört zu den bekanntesten 8- und 16-Bit-Computer-Plattformern, die sich bei Jäger des verlorenen Schatzes bedient haben. Das Spiel stammt von Core Design und wurde von Simon Phipps entworfen. Es erschien 1989 für Heimcomputer wie Amiga, Atari ST, ZX Spectrum und Commodore 64, in Großbritannien unter dem Firebird-Label von MicroProse. 1990 folgte eine Fortsetzung.
Die Game-Boy-Advance-Version ist anders geartet: ein Homebrew-Port von Alekmaul, dessen Version 1.0 auf den 19. August 2013 datiert ist und der für den NEO Retro Coding Compo 2013 entstand. Er wurde mit devkitPro und libgba gebaut, Foxy steuerte Quellcode bei und testete in der Beta. Die zugehörige Seite beschreibt das Ziel schlicht damit, alle Funktionen des Originals zu übernehmen.
Auf einen Blick
- Basiert auf: Rick Dangerous (Core Design, 1989)
- Entwickelt von: Core Design (Original); Alekmaul (GBA-Port)
- Erschienen: 1989 (Original); August 2013 (GBA-Port)
- Genre: Action-Plattformer voller Fallen
- Was es besonders macht: eine originalgetreue GBA-Homebrew-Umsetzung eines Kultspiels aus der Amiga-Ära
Das Spiel selbst
- Schauplatz ist das Jahr 1945: Der britische Abenteurer Rick sucht im Amazonas nach dem verschollenen Goolu-Stamm und zieht dann weiter durch eine ägyptische Pyramide, eine Nazi-Burg und eine geheime Raketenbasis.
- Er kann springen, klettern, mit einer Pistole schießen und Dynamit legen.
- Viele Fallen kündigen sich nicht an, deshalb hängt das Vorankommen oft von Versuch und Irrtum ab. Das haben einige Tester kritisiert.
Rezeption und Wissenswertes
Das Spiel von 1989 bekam gemischte Kritiken: ACE bewertete die Amiga-Version mit 890/1000, Amiga Power gab ihr dagegen 2 von 5. Spieldesigner David Cage hat es als sein Lieblingsspiel bezeichnet.
