Breath of Fire, endlich auf Spanisch lesbar auf dem Game Boy Advance
Capcoms erstes Breath of Fire erschien im April 1993 in Japan für das Super Nintendo, und Square Soft übernahm im Jahr darauf die Veröffentlichung in Nordamerika. Acht Jahre später kehrte das Spiel auf dem Game Boy Advance zurück, in Japan im Juli 2001 und im Dezember desselben Jahres in Nordamerika und Europa. Spanischsprachige Spieler blieben jedoch mit einem rein englischen Modul zurück. Eine Gruppe namens Vegetal Translations füllte diese Lücke: Ihre spanische Übersetzung der GBA-Version trägt das Datum 30. August 2002, ist als Version 1.0 geführt und vollständig spielbar. Das ist weniger als ein Jahr nach der amerikanischen Veröffentlichung.
Auf einen Blick
- Basiert auf: Breath of Fire (Capcom, Super Nintendo 1993; Game-Boy-Advance-Umsetzung 2001)
- Entwickelt von: Capcom (Originalspiel); Vegetal Translations (spanische Übersetzung)
- Erschienen: GBA-Umsetzung 2001; spanische Übersetzung 2002
- Genre: Rundenbasiertes Rollenspiel
- Was es besonders macht: die komplette Geschichte und die Menüs auf Spanisch
Das Abenteuer selbst
Du spielst Ryu, den letzten Überlebenden des Lichtdrachen-Clans, der sich auf die Suche nach seiner Schwester Sara macht, nachdem der rivalisierende Dunkeldrachen-Clan sie gefangen genommen hat. Unterwegs muss er sechs Göttinnenschlüssel sammeln, um Kaiser Zog daran zu hindern, die Göttin Myria wiederzuerwecken. Gefährten stoßen aus der ganzen Welt dazu, unter ihnen Nina, Bo, Karn, Gobi, Ox, Mogu und Bleu. Die Erkundung erfolgt in der Draufsicht mit Zufallskämpfen, Gruppen von bis zu vier Mitgliedern und Zaubern, die mit AP bezahlt werden.
Was die GBA-Umsetzung geändert hat
Die Handheld-Version ist keine reine Kopie des Super-Nintendo-Spiels. Laut veröffentlichten Beschreibungen ergänzt sie:
- Neu gezeichnete Charakterporträts und ein Menülayout, das an Breath of Fire II erinnert
- Aktualisierte Zwischensequenz-Grafiken
- Eine Schnellspeicher-Funktion und eine Sprinttaste
- Gegenstandstausch zwischen zwei Konsolen per Link-Kabel
Die Tester der damaligen Zeit waren über die Umsetzung geteilter Meinung, manche kritisierten Farben und Sound, aber in Japan verkaufte sie sich gut, mit knapp über 63.000 Exemplaren im Jahr 2001.
