Might and Magic: Gates to Another World auf dem Mega Drive
Der Untertitel des Moduls verrät, woher es stammt. Gates to Another World ist der Name von Might and Magic II, New World Computings Fortsetzung von 1988 zu The Secret of the Inner Sanctum. Es erschien zuerst auf dem Apple II, verbreitete sich auf eine lange Liste westlicher und japanischer Heimcomputer und schaffte schließlich den Sprung auf Konsolen: Versionen für Sega Genesis (Mega Drive) und Super Nintendo folgten. Die Mega-Drive-Veröffentlichung wird gemeinhin auf 1991 datiert.
Auf einen Blick
- Basiert auf: Might and Magic II: Gates to Another World (New World Computing, 1988)
- Entwickelt von: New World Computing (Originalspiel); Designer Jon Van Caneghem
- Erschienen: 1988 auf Computern; Mega-Drive-Version Anfang der 1990er
- Genre: Party-Rollenspiel aus der Ego-Perspektive
- Was es besonders macht: ein weitläufiges, zahlenlastiges Dungeon-Crawler-Spiel, auf eine Konsole gequetscht
Was für ein Spiel es ist
- Du führst eine Gruppe von bis zu sechs Charakteren an und kannst zwei weitere Söldner anheuern, die täglich bezahlt werden müssen.
- Der Nachfolger fügte die Klassen Ninja und Barbar, Zweitfertigkeiten und eine Automap hinzu.
- Die Stufen gehen bis 255, und die Trefferpunkte können 65.535 erreichen.
- Die Handlung folgt Abenteurern, die geholfen haben, den Androiden Sheltem auf Varn zu besiegen: Sie gehen durch die Tore und landen auf Cron, wo er droht, das Land in seine Sonne zu schleudern, und müssen ihn über die Elementarebenen und durch die Zeit verfolgen.
- Der letzte Dungeon befindet sich auf einem Raumschiff und verlangt, unter Zeitdruck eine verschlüsselte Nachricht zu lösen.
Rezeption
Das Magazin Dragon gab der Genesis-Version fünf von fünf Sternen. Computer Gaming World schrieb 1991, das Genesis-Spiel sei leicht zu spielen und habe hervorragende Grafik, bezeichnete den starken Fokus auf Kämpfe aber als solide Handwerksarbeit. Auf Computern führte PC Format das Spiel 1991 unter den 50 besten aller Zeiten.
